Detlef Schauberer

Detlef Schauberer

* 28.11.1951 in Hagen
† 18.09.2020 in Sande
Erstellt von Anja Schauberer
Angelegt am 13.10.2020
1.264 Besuche

Kondolenzen (10)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Erinnerung

16.01.2021 um 11:44 Uhr von Anja Schauberer

 

Kondolenz

Seefahrers Abschied

04.01.2021 um 09:34 Uhr von Anja Schauberer

Die du fliegst in hohen Lüften,
Kleine Schwalbe, komm herab,
Weil ich dir ein Wort im Stillen
Unten zu vertrauen hab.
Sollst mir eine Feder schenken
Aus den schwarzen Flügeln dein,
Will an meine Liebe schreiben:
Herz, es muß geschieden sein!

Morgen fahr ich auf dem Meere,
Wind und Woge weiß, wohin,
Und es fragen mich die Freunde,
Was ich doch so traurig bin.
Aber Wind und Woge sprechen
Viel von Unbeständigkeit,
Und der Sklave singt zum Ruder:
Mächtig, mächtig ist die Zeit!

Gott, und soll ich untergehen,
Sei es in dem tiefen Meer,
Nur nicht in der Liebsten Herze,
Wo ich gern geborgen wär.
In dem stillen klaren Spiegel
Male sich mein treues Bild,
Wann um mich in Ungewittern
Die empörte Woge schwillt.

Liebe, sieh, wie Well auf Welle
Ringt nach dem ersehnten Strand:
Aber manche wird verschlungen,
Eh sie küßt das grüne Land.
Wenn du an dem Ufer wandelst,
Hüpft die Flut nach deinem Fuß:
Wogen hab ich nur und Winde,
Dir zu schicken meinen Gruß.

Wann die fernen Höhen dämmern,
Jauchzet alles nach dem Land:
Nur zwei müde Augen bleiben
Still dem Meere zugewandt.
Wann die Segel wieder glänzen,
Wann die Winde heimwärts wehn,
Laß mich auf dem Maste sitzen:
Liebe kann durch Wolken sehn.

Wilhelm Müller (1794-1827)



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Kondolenz

In Nacht und Stürmen

25.12.2020 um 17:24 Uhr von Anja Schauberer

 Und dennoch, wenn’s auch tobt und stürmt
und Dunkel mich umhüllt,
wenn Woge sich auf Woge türmt
und fast mein Schifflein füllt:

Ja, dennoch will ich stille sein,
nicht zagen in Gefahr,
will flüchten mich in Gott hinein
und ruhn da immerdar.

Gleich wie ein neugebornes Kind
liegt still im Mutterschoß
und trotz dem allerstärksten Wind
 ist froh und sorgenlos:

so will auch ich, mein treuer Hort,
mich dir fest anvertraun
und stille auf dein göttlich Wort
in Nacht und Stürmen baun.

So wüte nun, du wildes Meer,
und droh nur, Felsenriff,
es ist der allgewaltge Herr
in meinem kleinen Schiff.

Er ist der Mann, er führt’s hinaus,
obwohl ich Staub nur bin;
er bringt mich durch des Meers Gebraus
zum Friedenshafen hin.

Drum dennoch, wenn’s auch tobt und stürmt
und Dunkel mich umhüllt,
vertrau ich froh, dass Gott mich schirmt
und Sturm
und Wetter stillt.

Friedrich Traub

 

Kondolenz

Weihnachten

24.12.2020 um 16:42 Uhr von Anja Schauberer

Mein geliebter Mann,

heute ist Heiligabend. Weihnachten. Was ist Weihnachten? Ich weiß es nicht mehr. 

Ich war heute bei Dir in Hooksiel. Es waren viele Menschen dort.  Ein großes Containerschiff fuhr beladen vorbei. Ein geschmückter Tannenbaum steht an der Gedenkstätte. Die Blumenvasen waren so voll, dass ich Deinen Rosenstrauß kaum hinzustellen konnte.

Ich wünsche mir für Dich, dass Du mit all unseren Lieben im Himmel einen wunderschönen Heiligen Abend verbringst. Mir wünsche ich, dass Du bei uns vorbeischaust, damit es nicht so leer ist.

Ich liebe Dich.

Dein Engel

Kondolenz

Danke

18.11.2020 um 09:24 Uhr von Anja Schauberer

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde.

Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten.

Wir nehmen Abschied in Liebe und dankbarer Erinnerung an die schöne Zeit, die er uns geschenkt hat.

Ein besonderer Dank gilt dem Bestattungsinstitut Eisermann und der Reederei Huntemann.

Anja Schauberer und Familie

 

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